Elsässer Flammkuchen

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Traditioneller Elsässer Flammkuchen mit sehr leicht und sehr schnell zu machendem Teig, Creme fraiche, Speck und Zwiebeln auf einem Stück Backpapier. Im Hintergrund ein Weißwein-Glas, eine Schale kleingeschnittener Frühlingszwiebeln, ein grün-weiß-kariertes Küchentuch und ein Nudelholz

Neben dem Zwiebelkuchen ist der Elsässer Flammkuchen (französisch: tarte flambée) eines der typischsten Gericht für die französische Region Elsaß. Flammkuchen findet sich aber ebenso in den Elsaß-nahen deutschen Regionen Pfalz und Baden.

Wann genau der Elsässer Flammkuchen entstanden ist, ist nicht bekannt. Erstmal erwähnt wurde er vor gut 100 Jahren. Seine Entstehung dürfte aber deutlich länger zurückliegen.

Das Warum hingegen, scheint eindeutiger zu sein.

Flammkuchen früher

Früher war es üblich einmal in der Woche für einen ganzen Tag lang Brot zu backen. Sei es im Backhaus oder am heimischen Holzofen. Zu dieser Gelegenheit wurde dann aus den gleichen Teiglingen auch der Flammkuchen gebacken. Daher entspricht der Teig für Flammkuchen auch dem für Brot. Belegt wurde der Flammkuchen mit Resten aus der Vorratskammer. Also meist mit Schmand, Speck und Zwiebeln.

Viel wichtiger, der Flammkuchen diente nicht ausschließlich nur zur „Restverwertung“. Sondern auch, um zu prüfen, ob im Backofen die richtige Backtemperatur für das Brot herrschte. Denn war der Flammkuchen in zwei bis drei Minuten fertig gebacken, konnte die Glut entfernt und das Brot gebacken werden.

Hefeteig oder Sauerteig?

Das einzige, originale Flammkuchenrezept scheint es übrigens nicht zu geben. Stattdessen gibt es Flammkuchen-Rezepte wie Sand am Meer.

In dem einen Rezept wird er mal mit Hefeteig gebacken, in einem anderen wiederum mit Sauerteig.

Nur die Variante aus Nudelteig – ja, Nudelteig – kann man ziemlich sicher als Originalrezept ausschließen.

Jedenfalls dann, wenn man annimmt, dass der Elsässer Flammkuchen als Nebenprodukt des Brotbackens entstanden ist.

Was gehört auf den Elsässer Flammkuchen?

Auch hinsichtlich des Belags gibt es unterschiedliche Meinungen, was original ist und was nicht.

Gebratener Speck anstatt geräuchertem Speck. Schinken anstatt Speck. Sauerrahm anstatt Creme fraiche. Mit Salz und Pfeffer gewürzter Sauerrahm anstatt purem Sauerrahm. Und so weiter, und so weiter…

Also belegt man den Flammkuchen am besten einfach mit dem, was einem am besten schmeckt – und beschreitet vielleicht sogar neue Wege.

Wie wäre es zum Beispiel mit Ziegenkäse und Feigen, Zucchini und Kürbiskernen, Rucola und Birne oder Pilzen, Erdbeeren und Basilikum, Pilzen und Kartoffeln oder Lachs und Dill?

Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Tradition versus Moderne

Vielleicht macht an dieser Stelle die Unterscheidung in traditionelle und moderne Rezepte mehr Sinn.

Und der Elsässer Flammkuchen mit Sauerrahm, Zwiebeln und Speck ist eindeutig den traditionellen Rezepten zuzurechnen.

Mein Flammkuchenrezept ist jedoch eher den modernen Rezepten zuzuordnen. Zumindest was den Teig betrifft.

Denn dieser ist kein echter Brotteig. Ich verwende lediglich Mehl, Salz, Wasser und Olivenöl *. Beim Belag bleibe ich dann aber traditionell und verwende Creme fraiche, Speck und Zwiebeln. Für die Farbe gibt’s nach dem Backen dann allerdings noch Frühlingszwiebeln oben drauf.

Das Gute an diesem Elsässer Flammkuchen?

Er sehr leicht und sehr schnell zu machen. Denn der Teig braucht nur eine kurze Ruhezeit von dreißig Minuten. Zeit, die Du prima nutzen kannst, um die anderen Zutaten vorzubereiten, bevor es ans Backen geht. Und so hast Du innerhalb von einer knappen Stunde ein superleckeres Mittagessen oder Abendessen auf dem Tisch. Dazu noch eine Flasche französischen Landweins, et voilà!

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elsässer flammkuchen rezept

Elsässer Flammkuchen


  • Author: Carsten Lentfer // Just Yum Yum
  • Prep Time: 40 minutes
  • Cook Time: 10 minutes
  • Total Time: 50 minutes
  • Yield: 2 Elsässer Flammkuchen 1x

Description

Traditionelles Elsässer Flammkuchen-Rezept mit sehr leicht und sehr schnell zu machendem Teig, Creme fraiche, Speck und Zwiebeln. Innerhalb von einer knappen hour ein superleckeres Mittag- oder Abendessen auf dem Tisch. Dazu noch eine Flasche französischen Landweins, et voilà!


Scale

Ingredients

  • 250 Gramm Mehl
  • 100 Milliliter Wasser
  • 2 Teelöffel Olivenöl *
  • 1 Teelöffel Salz
  • 200 Gramm Crème fraîche
  • 150 Gramm Speck, geräuchert
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln


Instructions

  1. Das Mehl mit Wasser, Salz und Öl zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Für 30 Minuten ruhen lassen.
  3. Den Speck in kleine, feine Würfel schneiden.
  4. Die Zwiebel und die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.
  5. Den Backofen auf 200° Celsius (Umluft) vorheizen.
  6. Den Teig dünn auf die Größe eines Backblechs ausrollen.
  7. Anschließend den ausgerollten Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  8. Den Teig mit Crème fraîche bestreichen.
  9. Jetzt die Zwiebelringe und die Speckwürfeln gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
  10. Anschließend im heißen Ofen zirka 10 bis 15 Minuten backen.
  11. Den Flammkuchen herausnehmen, mit den Frühlingszwiebeln garnieren und servieren.

  • Category: Hauptgerichte
  • Cuisine: Französisch

Nutrition

  • Serving Size: 1 Flammkuchen
  • Calories: 1.008
  • Fat: 50 Gramm
  • Carbohydrates: 109 Gramm
  • Protein: 24 Gramm

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2 Antworten

  1. Lecker, danke für das Rezept! Ich suche immer nach einem guten Rezept für den Teig – viele nehmen immer nur Fertigprodukte :-/ Auf dem Bild sieht der Flammkuchen perfekt aus, den Teig werde ich mal ausprobieren 🙂 Liebe Grüße, Isabelle

    1. Moin und Danke für Deinen Kommentar, Isabelle. Ja, das stimmt, dabei ist der Teig wirklich in Null-Komma-Nichts gemacht. Würde mich freuen, zu hören, wie’s geworden ist. LG, Carsten

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