Süß-scharfer Krautsalat

Wenn es eine typische Beilage zu einem Hamburger gibt, dann ist es Krautsalat, beziehungsweise Cole Slaw wie der Amerikaner sagt. Und da ich ganz stilecht auch zu meinem Streetfood-Style Thai-Burger einen Krautsalat servieren wollte, ist nun diese Variante eines süß-scharfen Krautsalats entstanden.
Süß-scharfer Krautsalat in weinroter Schüssel. Fotografiert als Frontalaufnahme.

Süß-scharfer Krautsalat in weinroter Schüssel. Fotografiert als Frontalaufnahme.

Wenn es eine typische Beilage zu einem Hamburger gibt, dann ist es Krautsalat, beziehungsweise Cole Slaw wie der Amerikaner sagt. Und da ich ganz stilecht auch zu meinem Streetfood-Style Thai-Burger einen Krautsalat servieren wollte, ist nun diese Variante eines süß-scharfen Krautsalats entstanden.

Üblicherweise wird für einen Krautsalat als Basis Weißkohl verwendet. Hier weiche ich zum ersten Mal von der Tradition ab und verwende stattdessen Spitzkohl, auch bekannt als Spitzkraut.

Der Spitzkohl ist mit dem Weißkohl verwandt, sein Geschmack ist jedoch merklich dezenter und feiner als der seines großen Verwandten.

Zudem sind die Kohlköpfe des Spitzkohls deutlich kleiner. Das Gewicht eines durchschnittlich großen Spitzkohls liegt bei gut 800 Gramm und entspricht damit der Menge, die wir für den süß-scharfen Krautsalat benötigen.

Wenn Du also nicht Unmengen des Krautsalats benötigst oder den Weißkohl gleich noch zu anderen Gerichten wie Kohlrouladen oder Bigos verarbeiten mochtest, ist Spitzkohl definitiv die bessere Wahl.

Süß-scharfer Krautsalat in weinroter Schüssel. Fotografiert als Nahaufnahme.

Um den süß-scharfen Krautsalat geschmacklich dem Thai-Burger anzupassen, habe ich auch das Dressing ein wenig verändert.

Das Dressing besteht zum einen aus Weißweinessig, Zucker beziehungsweise Läuterzucker und ein wenig Salz.

Für den asiatischen Touch gebe ich zum anderen dann noch – zu jeweils gleichen Teilen – Sojasauce und Sesamöl.

Eine leichte Schärfe bringe ich mit zwei frischen, sehr fein gehackten Chilischoten hinein.

Der süß-scharfe Krautsalat passt aber nicht nur zum Thai-Burger, sondern praktisch zu jeden Fleischgericht und ist so auch ein gern gesehener Gast auf jeder-Grill-Party.

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Süß-scharfer Krautsalat in weinroter Schüssel. Fotografiert als Frontalaufnahme.

Süß-scharfer Krautsalat


  • Author: Carsten Lentfer // Just Yum Yum
  • Prep Time: 30 minutes
  • Cook Time: 0 minutes
  • Total Time: 30 minutes
  • Yield: 800 Gramm Krautsalat 1x

Description

Spitzkohl, Chili, Sojasauce, Sesamlöl und Läuterzucker verwandeln den Beilagenklassiker Krautsalat (Cole Slaw) in eine süß-scharfe Variante.


Scale

Ingredients

  • 800 Gramm Spitzkohl
  • 2 Karotten
  • 2 Chilischoten
  • 5 Esslöffel Weißweinessig
  • 2 Esslöffel Zucker oder Läuterzucker
  • 25 Milliliter Sojasauce
  • 25 Milliliter Sesamöl
  • 1,5 Teelöffel Salz


Instructions

  1. Den Spitzkohl putzen und waschen, gegebenenfalls die oberste Schicht entfernen.
  2. Anschließend den Kohl vierteln und den Strunk herausschneiden.
  3. Den Spitzkohl quer in dünne Streifen schneiden und in eine Schale geben.
  4. Die Kohlstreifen mit dem Salz bestreuen, kräftig durchkneten und für 20 Minuten ziehen lassen.
  5. Währenddessen die Chilischote fein hacken.
  6. Für das Dressing den Essig mit dem Zucker (oder dem Läuterzucker), der Sojasauce und dem Sesamöl gut vermischen.
  7. Anschließend die Chili zugeben.
  8. Den Spitzkohl gut ausdrücken und mit dem Dressing mischen.
  9. Die Möhren schälen, grob raspeln und unter den Spitzkohl mischen.

  • Category: Beilagen

2 Antworten

  1. Ich habe diesen Krautsalat gestern zu den Spareribs von aumaerk.at/grill gegessen und es war der Wahnsinn! Der Krautsalat und die Rippchen harmonieren so gut und die leichte Schärfe des Krautsalats gibt dem Ganzen zusammen mit seiner Frische eine echt tolle Note! Danke für diese Neuentdeckung!

    Gruß
    Holger

    1. Moin Holger,
      freut mich sehr das Dir der Krautsalat so gut gefallen hat. Prima Idee, an Rippchen habe ich noch gar nicht gedacht. Das werde ich beim nächsten Grillen auf jeden Fall ausprobieren.

      Beste Grüße aus Hamburg, Carsten

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